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Wintersemester 2012/2013 | Ein Weingut in Würzburg

in vino veritas | Ein Weingut in Würzburg

Zahlreiche prämierte Spitzenweine kommen aus Franken.

Für Würzburg  ist der Weinbau bereits für das 8. Jahrhundert  urkundlich nachgewiesen, die Stadt ist seit je eng mit dem Weinbau verbunden und verdankte ihm lange ihren Wohlstand. Heute geniessen nicht nur die drei großen, traditionsreichen Weingüter Würzburgs - das Juliusspital, das Bürgerspital und der Staatliche Hofkeller  - internationales Renomée.

Der Würzburger Stein ist die größte zusammenhängende Einzellage in Franken. Diesen Weinberg, der mit seiner muschelförmigen Topographie, der Südorientierung und direkten Lage am Main über ideale Bedingungen für den Weinanbau verfügt, hatten wir uns als Ort für das zu entwerfende Weingut ausgesucht. In einer geführten Tour über den Würzburger Stein mit einem Abstecher ins “Weingut am Stein” erfuhren wir Wissenswertes über den Weinbau, die Besonderheiten des Anbaugebiets Franken und die Weinlage Würzburger Stein im Besonderen.

Um den landschaftlichen Anforderungen eines Weinguts am Stein gerecht werden zu können,  konnten sich die Studierenden ausgiebig mit dem sehr speziellen Ort auseinandersetzen. Hier, hoch über dem Main gelegen, bieten sich spektakuläre Aussichten auf die Marienburg und die Stadt Würzburg.

Andererseits ist auch der Weinberg an vielen Stellen der Stadt sichtbar und somit im Stadtbild präsent.

Gegenstand der Entwurfsaufgabe war ein Weingut auf dem Würzburger Stein. Der Entwurf sollte in besonderem Maß auf die unmittelbare, einzigartige Umgebung eingehen. Mitten im Weinberg gelegen sind es vor allem landschaftliche Bezüge und die Lage mit Blick auf die Stadt, die die Setzung des/der Baukörper beeinflussen. Der Umgang mit der Topographie des Weinbergs ist für das Bauen am Hang von großer Bedeutung. Zu beachten ist hierbei auch, dass für den Neubau wertvolle Rebflächen unbenutzbar werden. Eine präzise Setzung reduziert somit den Verlust der Anbauflächen. Auch ist für den landwirtschaftlichen Betrieb eine gute Einbindung in das vorhandene Wegenetz des Weinbergs unabdingbar.

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