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Sommersemester 2012 | Besucherzentrum Split

ante portas | Besucherzentrum Split

Der Diokletianspalast ist das Herzstück und die Keimzelle der Stadt Split. Über die Jahrhunderte entwickelte sich eine durch die Palastmauern in ihrer Ausdehnung beschränkte, im Inneren immer dichter werdende Stadt, die sich erst im 17. Jahrhundert auch außerhalb der Palastmauern auszudehnen begann. Auch heute noch sind die Jahrhunderte alten Gebäude des Diokletianspalasts bewohnt und unterliegen einem wechselnden Bedürfnissen geschuldeten Wandel. Hier überlagern sich die Spuren der Vergangenheit in enormer Konzentration. Diese dichte Stadt mit ihren zahlreichen engen Gassen, in der die vergangenen Jahrhunderte ständig präsent sind, übt eine enorme Faszination auf ihre Besucher aus, der auch wir uns bei unserer Studienreise nach Split nicht entziehen konnten.

Wesentliche Teile des Diokletianspalasts sind auch heute noch erhalten und bilden den Stadtkern von Split, in dem sich die Schichten der unterschiedlichen Epochen dicht miteinander verweben. Die gut erhaltenen historischen Anlagen und der Reiz der engen, belebten Gassen der Stadt macht den besonderen Charme der seit den 70er Jahren zum Weltkulturerbe zählenden Stadt aus.

Gegenstand der Entwurfsaufgabe im Sommersemester war ein Besucherzentrum in Split auf einem im Norden direkt an den Diokletianspalast angrenzenden Grundstück.

Der Diokletianspalast in Split zieht jährlich Tausende Touristen aus dem In- und Ausland an, die im neuen Besucherzentrum Reise- und Besichtigungsinformationen erhalten. Die multifunktionale Ausrichtung des Besucherzentrums geht jedoch weit über ein reines Touristen- und Informationsbüro hinaus. Unter anderem werden Wechselausstellungen gezeigt, die unterschiedliche Facetten des historischen und gegenwärtigen Lebens in und um den Palast beleuchten; Vorträge, Veranstaltungen und Feste bilden ein buntes Programm über das ganze Jahr, das nicht nur der Unterhaltung dienen, sondern mit Seminaren und Kongressen auch das Fachpublikum bedienen soll.

Der Entwurf sollte städtebaulich, funktional und gestalterisch der besonderen Grundstückssituation direkt am Diokletianspalast gerecht werden.

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