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Wintersemester 2011/2012 | Eine SportArena für Frankfurt

Eine SportArena für Frankfurt

Mit der steigenden Popularität von Hallensportarten zu Beginn des 20. Jhs. schufen zu-nächst Ingenieure unter Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten mit weit gespannten Hallenkonstruktionen wahre architektonische Inkunabeln der Moderne. Die Synthese aus Bautechnik und Baukunst, aus Zweckmäßigkeit und Ästhetik, ist noch heute eine große Herausforderung für Architekten und Ingenieure.

Um ganz viele unterschiedliche Veranstaltungen in einem Gebäude durchführen zu können, müssen die modernen Arenen einerseits schnell und einfach umgebaut werden können, sie benötigen zu-dem – je nach Veranstaltungsart – eine angemessene Akustik, eine leicht veränderbare Kunstlichtinszenierung und ein der Besucher-zahl anpassbares Volumen des Innenraums. Dies alles sollte zudem unter Gewährleistung eines möglichst hohen Komforts und einer optimierten Wirtschaftlichkeit im Betrieb des Gebäudes geschehen.

Der Bau einer Arena ist unter städtebaulichen und architektonischen Gesichtspunkten eine große Herausforderung. Zu den städtebaulichen Fragen gehören beispielsweise das Verhältnis zwischen dem Gebäude und seinem unmittelbaren Umfeld, die Erschließung für den Individualverkehr und den öffentlichen Personen-Nahverkehr, die Unterbringung des ruhenden Verkehrs etc. Aus gebäudeplanerischer Sicht liegt die Komplexität der Aufgabe in den vielfältigen funktionalen Zusammen-hängen, dem weitgespannten Tragwerk und einer Gebäude-technik, die den neuesten ökologischen Standards entspricht. Und, nicht zuletzt, durch ihren architektonischen Ausdruck können sie identitätsstiftende Orte einer gesamten Region sein.

Die Aufgabenstellung an unsere Studierenden sah den Entwurf einer multifunktionalen Halle für 12.000 bis 14.000 Zuschauer vor, auf einem Grundstück, das annähernd jeweils zur Hälfte den Städten Frankfurt und Offenbach gehört. Die Halle sollte ebenso die Spielstätte der Fraport Skyliners, dem erfolgreichen Basketball-Team der Mainmetropole, werden, wie auch für weitere Sportarten geeignet sein, z.B. Eishockey, Handball, Volleyball und Boxen. Verschiedene kulturelle Vorstellungen, Familien- und Geschäftveranstaltungen, Konzerte etc. sollten das vielfältige Angebot der Halle ergänzen. Das detaillierte und zudem umfang-reiche Raumprogramm sah, neben dem Zuschauerraum sowie dem Sport-, Künstler- und Pressebereich, den Einbau von 80 VIP-Logen, 25 Businessräumen und einem Sterne-Restaurant vor.

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