• Zielgruppen
  • Suche
 

Sommersemester 2010 | Japanische Architektur der Gegenwart

 

Japanische Architektur der Gegenwart

Nach dem zweiten Weltkrieg begannen japanische Architekten verstärkt, die moderne Architektur des Westens in den japanischen Kontext zu tradieren und weiter zu entwickeln. Schon bald leisteten die japanischen Architekten einen eigenständigen Beitrag zur modernen Architektur; in den 60er Jahren entstand mit dem Metabolismus eine ganz eigene japanische Architekturrichtung.

Mittlerweile hat sich Japan zu einem Vorreiter in der internationalen Architekturszene entwickelt. Die aktuelle japanische Architektur ist vor allem durch ihre Vielfältigkeit in Entwurfskonzepten, Überwindung von Konventionen und ein erhebliches Maß an Kreativität gekennzeichnet. Aus europäischer Sicht ist die japanische Architektur sehr konzeptuell und experimentierfreudig. Für die deutsche, oft überreglementierte Architektur sind die unkonventionellen Ansätze im japanischen, architektonischen Entwurf besonders faszinierend. Entscheidende Impulse für die internationale Architektur gehen heute von Japan aus. Den weltweit renommierten Pritzker-Preis erhielt in diesem Jahr - bereits zum vierten Mal - ein japanisches Architekturbüro.

Zwischen Japan und dem Westen besteht eine lange Tradition der gegenseitigen Inspiration. Das Seminar „Japanischen Architektur der Gegenwart“ bot auch unseren Studierenden die Gelegenheit, aus der aktuellen japanischen Architektur für ihre eigene Entwurfs-Arbeit zu lernen.

Um die japanische Architektur in ihrer Vielfalt begreifen zu können, wurden beispielhaft Themen der aktuellen japanischen Architektur ausgewählt, die an ausgesuchten Gebäuden japanischer Architekten in Japan aus den letzten zwei Jahrzehnten besprochen wurden.

zurück zur Übersicht