• Zielgruppen
  • Suche
 

Wintersemester 2007/2008 | Eine Flamencoschule in Sevilla

Vamos a bailar | Eine Flamencoschule in Sevilla

Aufgabe im Wintersemester war der Entwurf einer Flamencoschule mit angegliederter Gastronomie und einer Gästepension in der südspanischen Metropole Sevilla. Konzeptabhängig konnten die Studierenden zwischen zwei benachbarten Grundstücken wählen, die sich im Stadtteil La Macarena in direkter Lage zum Fluss Guadalquivir und nahe des Altstadtzentrums befinden.

Die Tradition des Flamencotanzes wird in Sevilla aufgrund der traditionellen Verbindung mit der Stadt intensiv gepflegt und zunehmend auch vom jungen Teil der Bevölkerung wiederentdeckt. Demzufolge steigt auch die Nachfrage nach professionellen Unterrichtsstätten und Schulen, in denen die angehenden Tänzerinnen und Tänzer ihre Ausbildung erhalten und Talente gefördert werden können.

Um die entwurfsspezifischen Anforderungen einschätzen zu können, haben wir im Rahmen unserer Exkursion nach Sevilla unterschiedliche Veranstaltungsorte besucht und zusätzlich fachkundige Beratung anlässlich eines Besuches im Museo del Baile de Flamenco in Sevilla eingeholt, bei dem es  sich um das weltweit einzige seiner Art handelt.

Um sich der schwierigen Entwurfsaufgabe auf dem heterogenen Grundstück zu nähern, haben die Studierenden zahlreiche kleinmaßstäbliche Ausschnittmodelle des gewählten Grundstückes erstellt, anhand derer die Entwürfe überprüft und in den begleitenden Einzelbetreuungen präzisiert wurden. Innerhalb der Bearbeitung verdeutlichte sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass die Aufgabe untrennbar mit der Einpassung in das städtebauliche Gefüge der Stadt verbunden ist. Aus diesem Grund ergänzten einige Studierende das Programm sinnvoll um zusätzliche Volumina und verdichteten das gesamte Areal, in dem die Flamencoschule nicht als Solitär fungiert sondern als Stadtbaustein Teil eines neuen Quartiers ist.

Durch die intensive Bearbeitung wurde von den Studierenden ein insgesamt hohes Niveau mit einer durchgängigen Bearbeitungstiefe in allen Maßstäben erzielt. Von den Ergebnissen kann man sich in der vorliegenden Publikation überzeugen und in den Entwurfsarbeiten immer auch ein Stück vom Licht des Südens erblicken.

zurück zur Übersicht