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Wintersemester 2006/2007 | Rafael Moneo

Modellstudien | Rafael Moneo

Rafael Moneo ist ein Architekt, in dessen Werk die Untrennbarkeit zwischen der Planung und dem Bauen unverkennbar ist. Seine Projekte suchen einen selbstverständlichen Auftritt und zeichnen sich durch ein tiefes Verständnis für die vorgefundene Situation, die Konstruktion und die Materialität aus: Für all das, was das Wesen der Architektur ausmacht.

Beim Studium seiner Bauten fällt die Fürsorge für die konstruktiven Elemente eines Gebäudes auf. Seine Konstruktionen sind nicht auf das Tragen alleine reduziert, sondern im besonderen Maße raumbildend eingesetzt, angereichert durch die vielfältigen Möglichkeiten der Bearbeitung und Anwendbarkeit eines Materials. Ja, die Materialität der raumbegrenzenden Oberflächen ist es, die, durch Tageslicht und den Schatten beführt, Moneos Bauten diese spezifische Atmosphäre und Präsenz verleihen.

Im Seminar über die Architektur Rafael Moneos haben Studierende eine Gelegenheit erhalten, das vielseitige Werk dieses großen spanischen Architekten kennenzulernen. In zeichnerischen und schriftlichen Ausarbeitungen haben sie einzelne Gebäude untersucht und in Referaten vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk oblag dem Bau großmaßstäblicher Modelle. In den aus gelblicher Pappe gebauten dreidimensionalen Verkleinerungen sind die Prinzipien der architektonischen Ideen Moneos erkennbar, seine Meisterung der Form und der Gestalt, des Volumens und des Raumes.

 

Ausstellung „Rafael Moneo | Modelle für die Stadt“

Im April 2008 wurden im Großen Foyer der Fakultät für Architektur und Landschaft die studentischen Arbeiten aus dem Seminar für Gebäudelehre unter der Leitung von Prof. Zvonko Turkali ausgestellt. Unter dem Titel „Rafael Moneo – Modelle für die Stadt“ wurden insgesamt 13 Schnittmodelle im Maßstab 1: 50 von ausgewählten Bauten des spanischen Architekten der Öffentlichkeit präsentiert.

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